Die Massenspektrometrie ist eine Methode zur Bestimmung der Masse und Struktur von Molekülen, indem Ionen analysiert werden. Durch Ionisation, Beschleunigung und Detektion wird das Masse-zu-Ladungsverhältnis (m/z) bestimmt. Verschiedene Ionisierungsverfahren wie EI, ESI und MALDI ermöglichen die Analyse von Molekülen unterschiedlicher Größe und Empfindlichkeit. Die Methode findet Anwendung in der Chemie, Pharmazie und Umweltwissenschaften und bietet sowohl qualitative als auch quantitative Informationen. Massenspektren liefern wertvolle Einblicke in die Struktur und Fragmentierung von Molekülen. Die Analyse der dabei entstehenden Fragmente hilft, die molekulare Struktur und Bindungen zu bestimmen. Die hohe Empfindlichkeit der Massenspektrometrie macht sie zu einem wichtigen Werkzeug in der Forschung.
Die IR-Spektroskopie ist eine Methode zur Analyse der Molekülstruktur durch Messung der Absorption von Infrarotstrahlung, die Schwingungen in den Molekülbindungen verursacht. Nur Moleküle mit einem veränderlichen Dipolmoment können IR-Strahlung absorbieren. Das Spektrum, das dabei entsteht, zeigt charakteristische Absorptionsbanden, die zur Identifizierung von Molekülen und funktionellen Gruppen dienen. Die Schwingungsarten umfassen Valenz- und Deformationsschwingungen, deren Frequenzen von der Bindungsstärke und Atommasse abhängen. Die IR-Spektroskopie bietet eine schnelle, zerstörungsfreie Analyse von festen, flüssigen und gasförmigen Substanzen. Sie wird zur Identifizierung von Molekülen, zur Untersuchung chemischer Reaktionen und zur Bestimmung von Bindungsstärken verwendet. Zu den Vorteilen zählen die Vielseitigkeit und die Fähigkeit, funktionelle Gruppen zu identifizieren. Einschränkungen sind, dass nur IR-aktive Moleküle analysiert werden können und überlappende Banden die Interpretation erschweren können.